Bitte schalten Sie Javascript in Ihren Browser-Einstellungen ein, um diese Seite zu sehen.

Normale Bildgröße Mittlere Bildgröße Bild maximieren
Langheim, Schloss

Bild-ID 11083
Bild-Fremd-ID L
Titel Langheim, Schloss
Titel (polnisch) Łankiejmy, pałac
Beschreibung Das Gut in Langheim kaufte 1728 der polnische Oberst Heinrich Wilhelm von der Groeben (1657-1729), bereits Besitzer von Gut Ponarien, mit Geld, das teilweise noch aus der Kriegsbeute von Feldzügen gegen die Türken stammte, an denen Friedrich von der Groeben unter König Johann Sobieski teilgenommen hatte.

Das klassizistische Schloß entstand 1798-1805, entworfen von dem bekannte Berliner Baumeister David Gilly. Heinrich Wilhelm ließ auch die Familiengruft in Langheim anlegen. Das Schloß brannte im letzten Krieg teilweise ab, wurde danach aber wiederhergestellt.

Als die vier Söhne von Heinrich Wilhelm 1729 erben sollten, vereinbarten sie unter sich, um das Gut ungeteilt zu erhalten, daß das Los über das Erbe entscheiden sollte. Das Gewinnlos zog Wilhelm Ludwig von der Groeben (1710-1785). Er blieb unverheiratet und brachte den gesamten Besitz 1742 in die „Groebensch Familienstiftung Langheim-Liep“ ein mit der Weisung, daß die Erträge daraus allen Familienmitgliedern ein standesgemäßes Leben ermöglichen sollten. Er bestimmte dabei außerdem, daß Nichtsnutze und Faulpelze für eine begrenzte Zeit, in schweren Fällen auch gänzlich vom Nießbrauch auszuschließen seien.

Zu dem Besitz von insgesamt 5.043 ha gehörten eine Reihe von Gütern und Vorwerken. Einer der letzten beiden Kuratoren war Georg von der Groeben (1897-1951). Er modernisierte den landwirtschaftlichen Maschinenpark, erneuerte und erweiterte die Dränagen und beschaffte bereits 1899 einen Dampfpflug zur besseren Kultivierung der schweren Böden.
Autor Gerhard Strauß
Aufnahmedatum 1937
Geographische Lage 21°04'31.19" O / 54°09'03.12" N
Ort [56005] Langheim Ortsinfo
Quelle [107] Ostpreußen - Dokumentation einer historischen Provinz; die photographische Sammlung des Provinzialdenkmalamtes in Königsberg; Prusy Wschodnie
Fremd-ID L
Fundort in Quelle Zeit Verlag
Bemerkungen zur Quelle Die Sammlung wird vom Deutschen Historischen Institut Warschau, vom Institut für Kunstforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften, vom Staatsarchiv Allenstein und vom Museum für Ermland und Masuren herausgegeben.
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
Letzte Änderung 2015-03-23