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Skören, Schule im Fahnen- und Girlandenschmuck, ca. 1915

Bild-ID 1394
Bild-Fremd-ID 13-186
Titel Skören, Schule im Fahnen- und Girlandenschmuck, ca. 1915
Beschreibung Skören, Schule im Fahnen- und Girlandenschmuck, ca. 1915. Siehe auch Heimatbuch „Der Kreis Elchniederung“ Band 1 und 2, den Heimatbrief „Die Elchniederung“, (erscheint 2x jährlich und wird allen Interessenten auf Anforderung kostenlos zugesandt – Mail an redelch@t-online.de) den Bildband „Die Kirchengemeinden Kuckerneese und Skören – Kreis Elchniederung“ sowie „Der Kreis Elchniederung gestern und heute“, herausgegeben von der Kreisgemeinschaft Elchniederung, sowie auch unsere Webseite www.kreis-elchniederung.de
Im Norden des Kreises an der Gilge liegt das Kirchdorf Skören, und zwischen Gilge und Russstrom weitere 6 Gemeinden, die mit insgesamt 923 ehemaligen Bewohnern das Kirchspiel Skören bilden:
Altginnendorf (vor 1938 Alt Ginnischken), 105 Einwohner, letzter Bürgermeister: David Schmidt
Altschanzenkrug (Baltruschkehmen), 131 Einw., letzter Bürgermeister: Hugo Schimkat
Ansorge (Budwethen K., 147 Einw., letzter Bürgermeister: Wolfgang Schulz.
Balten (Baltruscheiten K.), 111 Einwohner; letzter Bürgermeister: Emil Naujoks
Neuginnendorf (Neu Ginnischken) 51 Einw., letzter Bürgermeister: Otto Spade
Skören (Skören), 266 Einw., letzter Bürgermeister: Max Janz
Sprosserweide (Groß Karzewischken), 112 Einw.., letzter Bürgermeister: Heinrich Artschwager.
Insgesamt 923 Einw.

Die Siedlungen Skeren, Baltruschaiten, Baltruschkenen, Karzewischken, Budwetten und Ginnischken wurden bereits in einem Register der Kirchengemeinde Kaukehmen vom Jahre 1596 genannt. Die Kirchengemeinde Kaukehmen musste im 17. Jahrhundert große Teile ihres Amtsbezirkes abgeben ("abwidmen"), aber bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verblieben die oben genannten Ortschaften beim Kirchspiel Kaukehmen.
Als Pfarrer Dennukat 1894 Superintendent in Kaukehmen wurde, sprachen Gemeindemitglieder aus Skören und Baltruscheiten die Bitte aus, diesen etwas abgelegenen Teil des Kirchspiels besser zu betreuen. Das hatte zur Folge, dass am 15.05.1905 die Gemeindekörperschaften beschlossen, einen neuen Seelsorgebezirk Skören einzurichten. Zu diesem Zweck sollten die Schulverbände Skören, Baltruscheiten und Ginnischken gehören. Die seelsorgerische Arbeit wurde durch Verleihung eines Kapitals sichergestellt, Bereits nach 14 Monaten wurde Prediger Kein mit der Arbeit in Skören beauftragt. Die Amtsgeschäfte wurden zunächst von Kaukehmen aus geführt; doch noch im gleichen Jahr siedelte der neue Seelsorger nach Skören über, wo man für ihn eine neue Wohnung besorgt hatte.
Die Gottesdienste fanden bis zum Jahre 1933 in der dortigen Schule statt. In diesem Jahre konnte die Korchengemeinde Skören ihr unter mancherlei Opfern erbautes Gotteshaus in Gegenwart des Generalsuperintendenten Gennrich einweihen. Es war ein schlichter achteckiger Holzbau mit Türmchen.
Nach Kriegsende war die Kirche unversehrt. Bis 1978 wurde sie zum Trocknen von Getreide genutzt. 1979 riss man sie ab und errichtete an der Stelle einen Melkschuppen.
Die Gemeinden des Kirchspiels Skören waren fast ausschließlich von der Landwirtschaft geprägt, auch das Kirchdorf Skören, das sich fast 4 km an der Gilge entlangzog. Unweit der Kirche befanden sich das Gasthaus Rupsch, die Meierei Westphal, die Post, die Schule und die Schmiede Kumutat. Die Schule in Skören wurde 1729 gegründet. Das Letzte Schulgebäude war ein Fertighaus aus Holz, 1886 in Tilsit gefertigt, mit dem Kran verladen und in Skören schnell aufgestellt. Nach der Schulchronik war es damals die beste Schule des Kreises.
1936 wurden vom Gemeindeland am Gilgedeich 45 Morgen enteignet, um Kasernen für ein großes Pionierübungslager zu errichten. Während des Krieges waren diese ständig belegt, und so herrschte im kleinen Skören ein reges Leben. Ab 1943 diente das Lager als Heeresfachschule für Zahlmeister.
Weitere Volksschulen im Kirchspiel gab es in Balten (Baltruscheiten) mit Lehrer Oskar Festerling ab 1937. Sprosseweide (Groß Karzewischken) erhielt 1910 ein neues Schulhaus; letzter Lehrer ab 1937 war Emil Krause.
Aus "Die Kirchengemeinden Kuckerneese und Skören - Kreis Elchniederung"
Aufnahmedatum 1914 - 1920
Geographische Lage 21°40'19.72" O / 55°09'02.65" N
Ort [878] Skören Ortsinfo
Quelle [1] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Elchniederung
Fremd-ID 13-186
Fundort in Quelle Fa. Paul Artschwager GmbH-CD Skören
Bemerkungen zur Quelle Siehe auch Heimatbuch "Der Kreis Elchniederung" Band 1 und 2,
den Heimatbrief "Die Elchniederung", (erscheint 2x jährlich und wird allen
Interessenten auf Anforderung kostenlos zugesandt - Mail an redelch@t-online.de),
sowie die von der Kreisgemeinschaft Elchniederung herausgegebenen Bildbände der Kirchspiele im Kreis Elchniederung
sowie auch unsere Webseite www.kreis-elchniederung.de
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Weitere Bezugsmöglichkeit Kreis-Bildarchiv Elchniederung
Einsteller Günter Spilgies, guenter (at) spilgies (dot) de
zusätzliche Informationen Das_Kirchspiel_Skoeren_37.pdf
(weiterführender) Link http://www.kreis-elchniederung.de
zugeordnet zu Themen/Objekten: Skören, Schulen, Lehrer und Schüler
Letzte Änderung 2013-01-13