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Langheim, Schloss, Parkseite

Bild-ID 1421
Bild-Fremd-ID G8, 9
Titel Langheim, Schloss, Parkseite
Titel (polnisch) Łankiejmy, pałac, od strony parku
Beschreibung Das Gut in Langheim kaufte 1728 der polnische Oberst Heinrich Wilhelm von der Groeben (1657-1729), bereits Besitzer von Gut Ponarien, mit Geld, das teilweise noch aus der Kriegsbeute von Feldzügen gegen die Türken stammte, an denen Friedrich von der Groeben unter König Johann Sobieski teilgenommen hatte.

Das klassizistische Schloß entstand 1798-1805, entworfen von dem bekannte Berliner Baumeister David Gilly. Heinrich Wilhelm ließ auch die Familiengruft in Langheim anlegen. Das Schloß brannte im letzten Krieg teilweise ab, wurde danach aber wiederhergestellt.

Als die vier Söhne von Heinrich Wilhelm 1729 erben sollten, vereinbarten sie unter sich, um das Gut ungeteilt zu erhalten, daß das Los über das Erbe entscheiden sollte. Das Gewinnlos zog Wilhelm Ludwig von der Groeben (1710-1785). Er blieb unverheiratet und brachte den gesamten Besitz 1742 in die „Groebensche Familienstiftung Langheim-Liep“ ein mit der Weisung, daß die Erträge daraus allen Familienmitgliedern ein standesgemäßes Leben ermöglichen sollten. Er bestimmte dabei außerdem, daß Nichtsnutze und Faulpelze für eine begrenzte Zeit, in schweren Fällen auch gänzlich vom Nießbrauch auszuschließen seien.

Zu dem Besitz von insgesamt 5.043 ha gehörten eine Reihe von Gütern und Vorwerken. Einer der letzten beiden Kuratoren war Georg von der Groeben (1897-1951). Er modernisierte den landwirtschaftlichen Maschinenpark, erneuerte und erweiterte die Dränagen und beschaffte bereits 1899 einen Dampfpflug zur besseren Kultivierung der schweren Böden.
Aufnahmedatum 1900 - 1945
Geographische Lage 21°04'32.36" O / 54°09'02.69" N
Ort [56005] Langheim Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Fremd-ID G8, 9
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
Letzte Änderung 2015-03-23