Bitte schalten Sie Javascript in Ihren Browser-Einstellungen ein, um diese Seite zu sehen.

Normale Bildgröße Mittlere Bildgröße Bild maximieren
Rodehlen, Gutshaus, Gartenseite

Bild-ID 17826
Titel Rodehlen, Gutshaus, Gartenseite
Titel (polnisch) Rodele, dworek od strony ogrodu
Beschreibung Das Gut Rodehlen wird 1419 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte es zu den Besitzungen der Grafen von Schwerin in Dönhofstädt. Sophie Gräfin von Schwerin, geb. Gräfin Dönhoff schenkte es 1859 zusammen mit dem Gut Dombehnen ihrer Nicht Adele zur Hochzeit mit Werner Gebhard Louis v. Alvensleben-Neugattersleben (1832-1910).

Der Bau des Gutshauses erfolgte 1859 bis 1861 - lehnt sich an die Architektur Karl Friedrich Schinkels an und ist ein typischer Bau der damaligen Zeit. Vorbild für das Haus war das Gutshaus der Gräfin Sophie von Schwerin in Skandau, welches Schinkel aktiv mitgestaltet hatte.

Es hat 10 Fensterachsen mit Rundbogenfenstern. Das Quadermuster der Mauern ist nur aufgemalt. Unter dem Satteldach gibt es Viertelquartal mit Kreisluken. Eine Auffahrt führt zu einem überdachten Portal mit zwei Türen. Das Innere war klassizistisch geprägt und mit hervorragenden Bildnissen geschmückt.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden das Gut und das Gutshaus von einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft verwaltet, die die Anlagen in Ordnung hielt. Das Haus ist heute (Mai 2010) ungenutzt und steht zum Verkauf.
Autor Gräfin von Hardenberg
Aufnahmedatum 1920 - 1935
Geographische Lage 21°22'44.89" O / 54°11'06.21" N
Ort [59287] Rodehlen Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
Letzte Änderung 2010-07-01