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Rastenburg, Stadtplan aus Ordenszeit

Bild-ID 2338
Bild-Fremd-ID RZ
Titel Rastenburg, Stadtplan aus Ordenszeit
Titel (polnisch) Kętrzyn, plan miasta z czasów krzyżackich
Beschreibung Auf den Anhöhen über der Guber errichtete die Komturei Balga um 1329 eine Holz-Erde-Burg, den befestigten Ort zum Rasten, die Rastenburg, die als vorgeschobener Grenzposten Schutz vor den Einfällen der Litauer gewähren sollte, aber nur ein Glied in der Kette von Bastionen am Rande der Wildnis bildete, die sich von Ragnit über Insterburg bis nach Allenstein und Osterode hinzog. Daneben steckte man die Grenzen einer befestigten Stadt ab, der die Burg Sicherheit und wirtschaftliche Basis geben sollte.

In der Folgezeit fielen 1345 und 1347 die Litauer unter ihren Anführern Olgierd und Kynstut über die im Werden begriffene Ansiedlung her und brandschatzten und zerstörten Burg und Wohngebäude. Die Reimchronik des Wigand von Marburg enthält Klagelieder zu diesen Ereignissen.

Man machte sich jedoch unverdrossen an den Wiederaufbau der Häuser und Anlagen.

Als 1357 die Stadtbefestigungen endgültig fertiggestellt waren und man die Burg noch erweitert hatte, erhielt die Gemeinde das Stadtprivileg aus der Hand des Komturs von Balga, Henning Schindekopf.

Die Siedlung florierte. Bald war das ursprüngliche Areal zu klein, und man mußte um 1370 darangehen, eine Neustadt zu gründen.
Aufnahmedatum 1329 - 1370
Geographische Lage 21°23'09.48" O / 54°04'06.59" N
Ort [59011] Rastenburg, Stadt Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Fremd-ID RZ
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
zusätzliche Informationen Urkunde 1357.pdf
zugeordnet zu Themen/Objekten: Rastenburg, Schloss (Ordensburg)
Rastenburg, Altstadt
Letzte Änderung 2009-12-23