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Rastenburg, Schloß, Südwestseite

Bild-ID 2339
Bild-Fremd-ID RSch
Titel Rastenburg, Schloß, Südwestseite
Titel (polnisch) Kętrzyn, zamek, strona południowo zachodnia
Beschreibung Die Südwestseite des Schloßes.
Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts galt Rastenburg als drittreichste Stadt in (Ost-) Preußen nach Königsberg und Memel mit einem zu versteuernden Vermögen, das auch 1.067 Hufen (à ca. 16,5 ha) Land umfaßte.
Durch Naturkatastrophen, Stadtbrände, Plünderungen in den Kriegen der Nachordenszeit sowie durch die Pest ging der Reichtum schnell verloren. Auf der Vermögensliste des Herzogtums rangierte Rastenburg 1698 nur an der 6. Stelle.
Allerdings hatte die Stadt das Glück, daß die Befestigungsanlagen dem Ansturm der Tataren 1656 standhielten und daß die große Pest 1709-1711 die Einwohner verschonte.
Seit Anfang des 18. Jahrhunderts existierte der durch Veränderung der Verwaltungsstruktur entstandene Landkreis Rastenburg mit einem Landrat an der Spitze und umfaßte die Hauptämter Bartenstein, Rastenburg, Barten sowie das Erbamt Gerdauen. Die dann bis 1945 geltende Landkreiseinteilung stammte von der großen preußischen Verwaltungsreform 1818.
Im 1. Weltkrieg war Rastenburg knapp 2 Wochen von den Russen besetzt. Dabei gab es aber nur geringe Schäden, lediglich das Offizierskasino brannte ab.
Der 2. Weltkrieg brachte dann erhebliche Zerstörungen, die jedoch vornehmlich nach der Besetzung eintraten.
Autor Hans Gehn
Aufnahmedatum 1937
Geographische Lage 21°22'40.55" O / 54°04'32.56" N
Ort [59011] Rastenburg, Stadt Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Fremd-ID RSch
Fundort in Quelle DwuR, Seite28
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
zugeordnet zu Themen/Objekten: Rastenburg, Schloss (Ordensburg)
Rastenburg, Altstadt
Letzte Änderung 2009-12-23