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Rastenburg, Guber mit Weiden

Bild-ID 2512
Bild-Fremd-ID R G2, 14
Titel Rastenburg, Guber mit Weiden
Titel (polnisch) Kętrzyn, Guber okolony wierzbami
Beschreibung Der größte Wasserlauf, der den Kreis Rastenburg durchfließt, ist die Guber. Sie entspringt im Gubersee nördlich der Stadt Rhein und tritt bei dem Gut Glubenstein ins Kreisgebiet. Durch ein schmales, tiefes Tal, das sie sich einst zwischen Hügeln ausgenagt hat, fließt sie an Rastenburg vorbei.
Hier strömen leider die Abwasser der Kreisstadt in sie hinein, und daher ist sie schmutzig. Bei Groß-Neuhof nimmt sie die Deine auf, die aus dem Deinowasee kommt. Von saftigem Wiesengelände begleitet, wendet sich die Guber nach Nordwesten und nimmt von recht die Liebe auf. Bei Leunenburg ergießt sich die Zaine in die Guber. So durch Zuflüsse verstärkt, verlässt der Fluß unterhalb von Prassen den Kreis Rastenburg, treibt bei Schippenbeil ein großes Mühlwerk und mündet schließlich in die Alle.
Durch Rastenburg, welches nun freilich Ketrzyn heißt, fließt auch heute noch die gute alte Guber und kein polnischer Zungenbrecher mit vielen Zischlauten. Das mag daran liegen, dass der Name nicht deutschen, sondern pruzzischen Ursprungs ist. 1326 wir der Fluß als Gobrio (Chobar) beurkundet, was zu preußisch „gubas“ = gegangen, „per-gubons“ = gekommen heißt.
Text aus „Rund um die Rastenburg“, 1976
Autor Dorothee Hornung
Aufnahmedatum 1930 - 1945
Geographische Lage 21°22'52.56" O / 54°04'23.33" N
Ort [59011] Rastenburg, Stadt Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Fremd-ID R G2, 14
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
zugeordnet zu Themen/Objekten: Rastenburg, Guber und Guberberge
Letzte Änderung 2009-12-28