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Jäglack, Schloß

Bild-ID 745
Bild-Fremd-ID J1,2
Titel Jäglack, Schloß
Titel (polnisch) Jegławki, pałac
Beschreibung Schloß Jäglack, Gartenseiten.

Das Schloß war ursprünglich ein Jagdhaus der Ordensritter aus Barten, gebaut im 15. Jh. und im 17. Jh. von den Tataren zerstört. Aus der Ordenszeit sind noch Tonnen- und Kreuzgewölbe im doppelstöckigen Keller erhalten. 1848 veränderte ein Maurermeister aus Barten den Gebäudekomplex im italienisch-gotischen Stil mit breitem Giebel und Tudorfenstern. Er fügte vor allem zwei Türme mit je vier Pfefferbüchsen an.

Besitzer des Gutes war von 1821 oder 1825 - 1945 ein Zweig der Familie Siegfried. Die Grundfläche betrug 550 ha, davon 100 ha Wald und 18 ha wunderschöner Gutspark. Man baute hauptsächlich Zuckerrüben und Kartoffeln an, denn der Boden war in dieser Gegend sehr fruchtbar. In zwei Gewächshäusern pflanzte man Feldgemüse. Es gab eine Pferdezucht mit 44 Pferden, halb Kaltblut, halb Warmblut, eine Rinderzucht mit 80 Herdbuchkühen zzgl. Nachwuchs, 25 Muttersauen und Geflügel. Außerdem wurden Karpfen gezüchtet. Bewirtschaftet wurde dies alles zuletzt von Gerhard Kiehl, Pächter und Schwiegersohn des alten Siegfried, der 1942 starb.

Nach dem 2. Weltkrieg residierte im Schloß eine Agrargenossenschaft mit Büros, Arbeiterunterkünften und Sozialeinrichtungen. Seit 2001 Privatbesitz.
Aufnahmedatum 1932
Geographische Lage 21°26'37.43" O / 54°14'24.94" N
Ort [53761] Jäglack, Ort Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Fremd-ID J1,2
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
Letzte Änderung 2009-12-08