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Rastenburg, Schützengilde

Bild-ID 7462
Bild-Fremd-ID R V91a
Titel Rastenburg, Schützengilde
Titel (polnisch) Kętrzyn, stowarzyszenie strzelców
Beschreibung Einer der ältesten Vereine in unserem Kreisgebiet, wenn nicht der älteste überhaupt, war die Schützengilde.
Ihr Bestehen ist bereits für die Ordenszeit gesichert, da nach einer Mitteilung im „Führer durch Rastenburg" vom Jahre 1903 die Königskette auf das Jahr 1485 datiert war.

Die nächste urkundliche Datierung fällt in das Jahr 1488, in dem der Großkomtur des Deutschen Ordens an einem Vogelschießen im Schießgarten zu Rastenburg teilnahm.

Die Stelle, auf der der Schießgarten gelegen hat, konnte nach Beckherrn im Jahre 1880 nicht mehr ermittelt werden, aber es sei wahrscheinlich, daß er sich längs des Grabens vor der westlichen Front der Stadtbefestigung erstreckte. Er wurde während des zweiten schwedisch-polnischen Krieges, etwa 1656, durch die Besatzung der Stadt bildenden brandenburgischen Truppen abgebrochen, da er die Verteidigungsfähigkeit des Platzes verringert.

Um die Verteidigungsbereitschaft der Stadt auf der Höhe zu halten, wurden der Schützengilde in der herzoglichen Zeit noch Vergünstigungen zuteil. Der Kurfürst Friedrich Wilhelm bewilligte mittels Urkunde von 1645 (und 1665) dem jeweiligen Schützenkönige die "Freiheit von der Metze, der Zeise und dem Schoß" auf ein Jahr.
Aufnahmedatum 1920 - 1935
Geographische Lage 21°22'50.33" O / 54°05'02.22" N
Ort [59011] Rastenburg, Stadt Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Fremd-ID R V91a
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
zugeordnet zu Themen/Objekten: Rastenburg, Sport und Freizeit
Letzte Änderung 2010-01-21