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Drengfurt, Bismarckturm

Bild-ID 770
Bild-Fremd-ID D2, 8
Titel Drengfurt, Bismarckturm
Titel (polnisch) Srokowo, wieża Bismarcka
Beschreibung Angeregt wurde der Bau dieses Turmes durch fünf Bismarckverehrer, die zwecks Baus eines Bismarckturmes in Drengfurt ein Bismarckturm-Komitee unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Niekien gründeten.
Als Standort für den Turm wählte man den Fürstenauer Berg (heute: "Diabla Góra", dt. "Teufelsberg") aus (157 m über NN).

Der ursprüngliche Entwurf des Turmes stammt von Baurat Bergmann aus Gumbinnen. Bauführer Becker aus Rastenburg änderte den ursprünglichen Entwurf ab. Die Arbeiten wurden vom Baugeschäft Modricker aus Rastenburg ausgeführt.

Als Baumaterial für den Turm mit rundem Grundriss und Anbau wurden rohe Feldsteine ausgewählt. Die Feldsteine wurden von der Stadt und von Bismarckverehrern unentgeltlich geliefert. Der quadratische Anbau mit Spitzbogenfenstern hat eine Höhe von 5 m und dient als Aussichtsterrasse mit Brüstung. Der überwölbte Innenraum (innen Ziegelmauerwerk) diente Restaurationszwecken.

Über dem Eingang des Anbaus war die Inschrift "Unserm Bismarck", darüber am Säulenschaft ein bronzenes Bismarck-Medaillon angebracht. Über eine eiserne Wendeltreppe war die Zinnenaussichtsplattform des Turmes erreichbar.

Auf dem Turmkopf war ein Feuerkessel aus Eisenblech (Kosten 50 Mark) eingemauert, der zur Befeuerung des Turmes diente. Als Feuermaterial wurde pyramidenförmig aufgeschichteter Torf, der mit Petroleum getränkt war, verwendet.

Der Bismarckturm ist nun (Stand: Oktober 2004) noch ruinös erhalten. Die Inschrift sowie das Medaillon wurden vor 1993 entfernt. Vom Anbau des Turmes stehen nur noch Fragmente.
Aufnahmedatum 1905
Geographische Lage 21°32'36.42" O / 54°12'57.91" N
Ort [51155] Drengfurth, Stadt Ortsinfo
Quelle [26] Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Rastenburg
Fremd-ID D2, 8
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
Letzte Änderung 2011-12-04