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Drengfurt, Bismarckturm

Bild-ID 10865
Bild-Fremd-ID D2
Titel Drengfurt, Bismarckturm
Beschreibung Angeregt wurde der Bau dieses Bismarckturmes durch fünf Bismarckverehrer, die zwecks Baus eines Bismarckturmes in Drengfurt ein Bismarckturm-Komitee unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Nickien gründeten.

Als Standort für den Turm wählte man den Fürstenauer Berg (heute: "Diabla Gora", dt. "Teufelsberg") aus (157 m über NN).

Der ursprüngliche Entwurf des Turmes stammt von Baurat Bergmann aus Gumbinnen. Bauführer Becker aus Rastenburg änderte den ursprünglichen Entwurf ab. Die Arbeiten wurden vom Baugeschäft Modricker aus Rastenburg ausgeführt.

Als Baumaterial für den Turm mit rundem Grundriss und Anbau wurden rohe Feldsteine ausgewählt. Die Feldsteine wurden von der Stadt und von Bismarckverehrern unentgeltlich geliefert. Der quadratische Anbau mit Spitzbogenfenstern hat eine Höhe von 5 m und dient als Aussichtsterrasse mit Brüstung. Der überwölbte Innenraum (innen Ziegelmauerwerk) diente Restaurationszwecken.

Über dem Eingang des Anbaus war die Inschrift "Unserm Bismarck", darüber am Säulenschaft ein bronzenes Bismarck-Medaillon angebracht. Über eine eiserne Wendeltreppe war die Zinnenaussichtsplattform des Turmes erreichbar.

Auf dem Turmkopf war ein Feuerkessel aus Eisenblech (Kosten 50 Mark) eingemauert, der zur Befeuerung des Turmes diente. Als Feuermaterial wurde pyramidenförmig aufgeschichteter Torf, der mit Petroleum getränkt war, verwendet.

Der Bismarckturm ist (Stand: Oktober 2004) noch ruinös erhalten. Die Inschrift sowie das Medaillon wurden vor 1993 entfernt. Vom Anbau des Turmes stehen nur noch Fragmente.
Aufnahmedatum 1902 - 1915
Geographische Lage ?
Ort [51155] Drengfurth, Stadt Ortsinfo
Quelle [107] Ostpreußen - Dokumentation einer historischen Provinz; die photographische Sammlung des Provinzialdenkmalamtes in Königsberg; Prusy Wschodnie
Fremd-ID D2
Fundort in Quelle Zeit Verlag
Bemerkungen zur Quelle Die Sammlung wird vom Deutschen Historischen Institut Warschau, vom Institut für Kunstforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften, vom Staatsarchiv Allenstein und vom Museum für Ermland und Masuren herausgegeben.
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Edith Kaes, edith (dot) kaes (at) t-online (dot) de
Letzte Änderung 2013-08-12