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Ostpreußen, Alter hölzerner Getreide Mörser

Bild-ID 82047
Titel Ostpreußen, Alter hölzerner Getreide Mörser
Beschreibung "Getreide-Mörser:
Aus den Uranfängen des primitiven Zerkleinern der Getreidekörner mag sich zunächst das Zerstampfen in einem Holzgefäß entwickelt haben, wie es in manchen Gegenden, besonders zur Zeit der Zwangsbewirtschaftung in der Kriegs- und Nachkriegsperiode, bei Kleinbauernbetrieben zur gröberen Verarbeitung des Getreides als Grütze noch üblich war. Man nannte solche Gefäße auch Grützstampfe und Hirsepumpe. Sie bestanden aus gewöhnlichen Eichenstammenden von klobiger Form, in denen das Korn mit mächtigen, keulenartigen, teilweise mit eisernen Schmiedenägeln beschlagenen Stößeln zur Grütze zerschlagen oder zerstoßen wurde. Interessante Vergleiche gewähren die zum Enthülsen von Reis gebrauchten Stampfen in Japan, Korea, Java und gewissen Teilen Indiens. Auch Afrika kennt noch die Holzmörser zum Mehlstampfen, die hier "Kino" genannt werden. "
Aufnahmedatum 1925 - 1935
Geographische Lage ?
Quelle [165] Ostpreußisches Landesmuseum, Lüneburg
Bezugsmöglichkeit siehe Einsteller
Einsteller Ilse Schumann, manfred (dot) schwarz-p (at) arcor (dot) de
zugeordnet zu Themen/Objekten: Ostpreußen, Volkskunst, Alltagskunst und Gebrauchsgegenstände
Letzte Änderung 2015-11-12